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  • Angelika

Being Human 2011 – 2014

Genre: Urban Fantasy, Vampire, Werwölfe, Geister Staffeln: 4 (abgeschlossen, 52 Folgen) Länge einer Folge: etwa 40 Minuten Die Serie ist ein Remake des britischen Originals. Ich persönliche habe daraus nur vereinzelte Szenen gesehen und konnte mich eher für die amerikanische Version begeistern. Aber es gibt genauso viele Fans, die es als Frevel ansahen, die britische Serie zu »verhunzen« :D.

Der Plot der Serie ist schnell erklärt. Ein Werwolf, der in mir das »Bambi« Gefühl erweckt. (Inklusive Kraulen und spielen 🐶) Ein Vampir, der heiß, durchtrainiert ist und in Lederjacke rumläuft 😎 und ein süßer Geist, der in den ersten Staffeln nonstop im Schlabberlook umherspukt, in dem er gestorben ist 👻. Daraus ergibt sich eine spannende Wohngemeinschaft, die selbstverständlich ziemlich bald die eine oder andere Katastrophe (meistens beinhaltet diese Tod und Blut) hervorbringt. Josh ist der liebenswerte, gutmütige Wolf, der nichts lieber möchte, als seinen Fluch loszuwerden. Er erhofft sich im Zusammenleben mit dem Vampir Aiden, etwas mehr Normalität zurückzuerobern. Die beiden schließen den Pakt, einen ganz langweiligen Alltag zu führen. Der scheitert allerdings schon daran, als Sally, der Geist, der in ihrem neuen Heim gestorben ist, zu ihnen stößt. Ich habe mich in die Serie verliebt, weil keiner der Protagonisten perfekt ist. Sie begehen menschlichere Fehler als ihnen bewusst ist und gleichzeitig verbindet sie bis zum Schluss eine Freundschaft, die wie Familie ist. Die Charakterzüge sind derart durcheindergewürfelt, dass es eine interessante Mischung ergibt. Vom Erzählstil her entwickeln sich im Laufe der Staffeln immer wieder Einzelstränge. Jeder der drei Hauptprotagonisten bekommt seine Zeit und dazwischen meistern sie gemeinsam alle Hürden, um sich gegenseitig zu beschützen. Laufend wird es verrückt und das Set verbraucht jede Menge künstliches Blut. (Ab und zu sind ein paar Eingeweide auch dabei) Herz der Serie ist meiner Meinung nach aber der beständige Cast, sowie die große Packung Sarkasmus und Humor. Die Rollen bleiben bis zum Ende hin erhalten, es gibt kein Kommen und Gehen geliebter Charakter. (Ab und zu verschwindet jemand, stirbt, dreht durch usw. aber dank dem Genre Mystery ist das nicht immer das endgültige Ende ^^ ) Selbst die Nebendarsteller tauchen stetig auf, bis zur finalen Staffel. Die krassen Wendungen können einem den letzten Nerv rauben, aber ich habe bis zuletzt mit den Dreien in der WG gewohnt und mitgefiebert. Ich fand es außerdem absolut in Ordnung, dass die Serie nach 4 Staffeln ein Finale fand, bei dem man nicht alles erklärte, aber auch nichts schmerzhaft offen ließ. Es langzuziehen hätte alles kaputt gemacht, von daher reichen die 52 Episoden auch aus. Die Serie ist gewiss nicht »Teeanger-Glitzer-Wau« geeignet, aber ich hatte großen Spaß an den irren Handlungen. Manchmal etwas brutal oder überdreht, aber immer unterhaltsam.

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