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Revenge 2011 – 2015

Aktualisiert: Juni 14

Genre: Drama (Drama, Drama, Drama!) Staffeln: 4 (89 Folgen/abgeschlossen) Länge einer Folge: 45 Minuten


Revenge ist eine US-amerikanische Dramaserie, die mich Nerven gekostet hat. Damals begann ich sie schon im Fernsehen zu schauen, doch wenn man eine Folge verpasst, ist man raus. Deswegen nahm ich das Projekt neu auf und nahm mir eine Staffel nach der anderen vor. Was gut war, denn bei den Staffel-Finalen und einem Jahr Wartezeit wäre ich explodiert und eskaliert.




Quelle Bild: www.spiegel.de


Der Plot ist allgemein total simpel erklärt. Emily Thorne kehrt zurück in ihr ehemaliges Sommerhaus in den Hamptons, um sich an allen zu rächen, die ihren Vater verraten haben. Allen voran die stinkreichen Nachbarn, die Familie Grayson. Eigentlich heißt Emily Amanda Clarke, denn ihr Vater wurde unschuldig wegen terroristischen Aktivitäten ins Gefängnis geschickt. Jahrelang dachte sie, sie sei die Tochter eines Verbrechers, bis sie eine Kiste in die Hände bekommt, in der ihr Vater ihr nicht nur Tagebücher hinterlassen hat. Emily hat sich zur Aufgabe gemacht, alle zu bestrafen, die an der Vertuschung rund um ihren Vater verantwortlich waren. Dazu nimmt sie eine andere Identität an und schleicht sich in das Leben ihrer Feinde ein. So einfach klingt das und in der Umsetzung ist es irre. Man taucht mit Emily ab in die Welt der Reichen, wo Aussehen und Ruf mehr zählen als alles andere. Es gibt imposante Partys, arrogante Charakter ohne Ende und keiner ist der, der er vorgibt zu sein. Die Serie machte mich fertig. Es gibt Drama an jeder Ecke. Emilys Vergangenheit holt sie bereits in Staffel 1 ein. Sie muss stets das Gleichgewicht bewahren, zwischen ihrem Plan der Rache und der Angst nicht erwischt zu werden. Ihr größter Verbündeter ist der schrullige Nolan Ross, der ein enger Freund von Emilys Vater war. Gemeinsam schmieden sie Pläne, die Familie Grayson zu vernichten. Die Fäden an denen sie zieht und die Verstrickungen verdichten sich von Folge zu Folge. Die Geheimnisse die dabei aufgedeckt werden kann man gar nicht zusammen fassen. Ich denke es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass in dieser Serie nichts ist, wie man glaubt. Unzählige Male dachte ich, das Staffe-Finale sei erreicht, doch es war mittendrin. Alles geht schief und immer wieder schaffen es Emily und Nolan das Ganze irgendwie zu retten und in andere Bahnen zu lenken, nur um in der nächsten Katastrophe zu landen. Im späteren Verlauf tauchen Charaktere auf, die einen ungläubig überlegen lassen, ob man doch eine Sciencefiction Serie sieht, die Klone, Entführung durch Außerirdische oder Zombies enthält. Niemand bleibt tot. Die Verrückten sind nicht verrückt oder umgekehrt und ständig fließt Blut. Drogen, Sex, Verrat und ganz viel Luxus. Das ist die Mischung, die die Serie ausmacht. Allen voran der Wunsch, dass Emily Gerechtigkeit für ihre verlorene Kindheit bekommt und die Bösen bestraft werden. Wer diese sind, ist allerdings nicht immer klar. Ich habe mitgelitten und manchmal nicht gewusst, ob ich Emily nun mag oder nicht. Ihre Skrupellosigkeit treibt sie voran, obwohl sie am Ende doch ein gutes Herz zu haben scheint. Nolan ist der heimliche treue Star und bringt derart viel Farbe mit, dass ich froh bin, ihn bis zuletzt dabei gehabt zu haben. Selbst in der letzten Staffel wird das Ruder noch einmal komplett umgerissen und es entwickelt sich ein ganz anderer Plot als zu Beginn. Ich liebte es, dass zwar unheimlich viele verschiedene Charakter eingeführt wurden, aber zeitgleich die alten immer irgendwie präsent blieben. Revenge ist etwas, das man nicht leicht vergisst und das bedeutet für mich, dass alles richtig gemacht wurde, auch wenn ich immer wieder tief durchatmen musste.


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