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HB: Chroniken der Unterwelt: Heavingly fire (Teil 6, Finale)

[Unbezahlte Werbung/Rezension]

Weil ich mir »Lady midnight« gekauft habe, mir aber noch das Finale der Chroniken der Unterwelt fehlte, habe ich mir dieses bei audible als Hörbuch geholt.


Fakten:

Autorin: Cassandra Clare

Verlag: Lübbe Audio

Erscheinungstermin: April 2015

Genre: Urban Fantasy

Sprecherin: Andrea Sawatzki

Laufzeit: 7 Stunden und 45 Minuten


Was man hier vorab sagen muss, ist, dass es sich um eine gekürzte Fassung als Hörbuch handelt. Das habe ich nicht sofort bemerkt, denn normalerweise meide ich solche Hörbücher. (Und verstehe auch den Sinn nicht dahinter, außer die finanzielle Sicht der Produktionen)


Ich liebe die Chroniken der Unterwelt, auch wenn sich von Band zu Band für mich herausstellte, dass ich sie hauptsächlich wegen den Charakteren so mochte. Der Plot selbst bleibt ab einer gewissen Stelle doch relativ wiederholend.

Die Chemie zwischen den Schattenwesen, die Details und verschiedenen Dämonen sowie Wesen verleihen dem Ganzen für mich den Reiz.

Das Finale bot mir wenig Neues an Ideen, weshalb ich auch so lange gebraucht habe um es überhaupt zu lesen bzw. zu hören. Mit der Fortsetzung rund um die neue Nebendarstellerin Emma, erhoffe ich mir also frischen Wind. Sie spielt im Finale nur eine kleine Rolle.

Es findet jeder Protagonist einen Platz, um zum Ende hin eine runde Geschichte draus zu machen. Magnus und Alec müssen entscheiden wie es für ihre Beziehung weitergeht. Isabelle ringt mit den Gefühlen für Simon, der wiederum mit den Problemen als Tageswandler und den Vampiren klar kommen muss. Jace ging mir seit langem nicht mehr auf die Nerven, im Vergleich zu den vorigen Bänden. Auch der Teenie-Romance Schmalz hielt sich etwas mehr in Grenzen, was mir persönlich gefiel. Sebastian mimt einen sehr klischeebehafteten Antagonisten, der mit der schlimmen Kindheit und fehlender Liebe quasi die Welt in Schutt und Asche legen möchte. Man sieht, jegliche Buchlieblingen kommen vor und erhalten Raum, sich im Finale zu verabschieden. Das Ende ist dann doch recht traurig, obwohl im Epilog wiederum etwas relativiert wird. Es ist ein netter Abschluss, wenngleich es mich nicht so begeistern konnte wie die Anfänge der Chroniken rund um die Schattenjäger.


Zum Thema gekürzte Fassung: Es ist eine Katastrophe, was der Verlag dem Buch hier antut. Es wurde derart viel gekürzt, dass man beim Hören mehrmals komplett durcheinander gerät. Wichtige Schlüsselszenen wurden rausgeschnitten, Emotionen bleiben auf der Strecke und es wirkt wie eine billige Zusammenfassung aus einem Schulessay. Alles was dazwischen passiert muss man sich selbst ausdenken, oder man liest doch nach. Diese Fassung lohnt sich absolut nicht. Für mich, die es nur für die Fortsetzung brauchte, um etwas besser in »Lady of Midnight« reinzukommen hat es gereicht und trotzdem habe ich nachträglich einiges nachgelesen, weil ich mit Fragezeichen und Frustration zurückblieb.


Die Sprecherin selbst ist vollkommen in Ordnung. Da kann ich wenig drüber meckern, außer dass mir die Aussprache der Namen und Städte fremd vorkam, weil ich sie beim Lesen komplett anders betont hätte :D. Die musikalischen Einblendungen zu beginn von Kapiteln sind wieder vollkommen unnötig.


Also mein Rat: Lest es lieber!




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