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BR: Adriana – zwischen den Welten

[Unbezahlte Werbung/Rezension]

Den Drachensub abzubauen fällt ja nicht schwer. Nun traf es wieder eins mit düsterem Cover und ich wollte in eine neue Geisterwelt eintauchen.



Fakten:

Autorin: Katharina Seck

Erscheinungsdatum: Dezember 2018

Verlag: Drachenmond Verlag

Einzelband

Genre: Urban Fantasy/Fantasy (Geister)

Wälzer: Nein, ein eher mitteldickes Buch mit 322 Seiten

Cover: Von Herrn Kopainski und wieder unfassbar passend zum Buch


Inhalt:

Einem harten Schicksal verschuldet wird die junge Adriana zu einem unsterblichen Schleierwesen, ohne zu wissen was das eigentlich für sie bedeutet. Jahrhunderte wandert sie zwischen den Welten umher, gehört weder der einen noch der anderen Seite vollkommen an. Die dunkle Magie in ihr droht die Übermacht zu gewinnen, Kälte und Dunkelheit zwingen sie in Einsamkeit.

Als sie eines Tages unvorbereitet ihrer großen Liebe Nathan wieder begegnet schöpft sie neue Hoffnung, nur um festzustellen, dass er erschaffen wurde, um sie zu vernichten. Gleichzeitig gehen seltsame, gefährliche Dinge um sich, die die lebenden Menschen zunehmend bedrohen. Obwohl sie in unterschiedlichen Welten leben, ist ihre einzige Chance gemeinsam einen Weg zu finden, den Nebel fernzuhalten.


Stil:

Es ist super schön geschrieben. Die meiste Zeit erlebt der Leser aus Adrianas Sicht in der Ich-Perspektive in der Vergangenheitsform, doch auch die ihrer Gegenspieler und Verbündeter treiben die Geschichte voran.

Es gibt mehrere Zeitsprünge und ganz viele unterschiedliche Schauplätze. Der Schreibstil selbst ist wundervoll zu lesen. Teils sehr gefühlvoll und detailliert, flüssig und in einem angenehmen Tempo.



Meine Meinung:

Der Anfang ist großartig. Ich habe mich sofort nach Downton Abbey versetzt gefühlt. Adrianas Denkweise mag extrem naiv sein, doch ich glaube für ihre Lebensumstände wird das gar nicht so unrealistisch beschrieben. Als Nathan auftaucht, musste ich zwar kurz die Augen verdrehen, denn es wird doch ein bisschen schnulzig, aber alles in allem zog mich das Buch mit dieser Sequenz und Vorgeschichte sofort in den Bann.

Dann folgt ein anderer Teil, der düster, traurig und brutal ist. Ich fand es großartig umgesetzt und sehr interessant, hätte sogar noch mehr von diesem Part lesen können. Das Schleierwesen wird hervorragend mysteriös integriert.

Danach erlebt man die Hauptgeschichte im Hier und Jetzt und diese fand ich nicht ganz so stark wie die erste Hälfte. Ein Geheimbund, Wächter die Schleierwesen bekämpfen und Adriana als die Auserwählte. Hier tauchen ein paar Klischees zuviel auf, die mir zu wenig Pepp hatten, ,vor allem da der Anfang so kreativ war. Die Liebesgeschichte ist eher flach gehalten, obwohl Romantikliebhaber gewiss auf ihre Kosten kommen. Für mich hätte es eben noch mehr Düsternis geben können. :P Nichtsdestotrotz fand ich die Geschichte total spannend und interessant. Es gibt soviele tolle Elemente darin. Außerdem mag ich es, dass die komplette Entstehung rund um Adrianas Zustand so detailliert dargestellt wird.

Das Ende ist rund und stimmig, obwohl es ab der Hälfte ziemlich vorhersehbar war. Für mich reißt der grandiose Anfang da extrem viel raus und ich habe die Geschichte sehr genossen!





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